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Alexandra

Der Bücherwahnsinn

Hier findet ihr nur meine Rezensionen, wer mehr von mir lesen möchte sollte sich mein Literaturblog Der Bücherwahnsinn anschauen. Würde mich freuen! Ansonsten, hier weiterhin viel Spass!

Der kleine Prinz - Das Buch zum Film

Der kleine Prinz - Das Buch zum Film - Nadja Fendrich, Antoine de Saint-Exupéry

Die Geschichte

In diesem Buch bekommt das kleine Mädchen die Geschichte des kleinen Prinzen erzählt und zwar vom alten Nachbarn, der behauptet ihn gekannt zu haben. Doch bevor sie diese Geschichte zu hören bekommt, muss sie sich gegen die Anweisungen der Mutter stellen, die ihr ganzes Leben, jede freie Minute verplant hat, denn diese will nur das Beste für die Tochter und das geht nur dann, wenn das kleine Mädchen jede Minute ausnutzt um zu lernen, damit sie eine gute Schule besuchen kann, da auch wieder lernt und so zu einer wertvollen Erwachsenen heran wächst. 

 

Doch das Mädchen mag den alten Mann und seine Geschichte und so schleicht sie sich rüber zu ihm und verbringt lieber die Zeit mit ihm und seiner Geschichte, anstatt den ganzen Tag in den Ferien zu lernen. Und dank dieser Geschichte lernt sie nicht nur den kleinen Prinzen kennen und was er so erlebt hat, sondern auch das was im Leben wirklich wichtig ist! 

 

Neu ist die Idee natürlich nicht, denn Nadja Fendrich erzählt die Geschichte nur nach. Und zwar nach dem Klassiker von Antoine de Saint-Exupery. Die Geschichte wurde verfilmt und der Löwe Verlag brachte dann  für Leser ab 8 Jahren, dieses Buch zum Film heraus.

 

Ich muss sagen, ich kenne das Original nicht. Dennoch hat mir diese Geschichte gut gefallen. Und die 16 Seiten mit Bildern aus dem Film, machen dieses Buch zu was besonderem. Kinder werden an diesem Buch sicher ihre Freude haben. 

Der Schreibstil ist dem alter angepasst und leicht verständlich. Auch Spannung gibt es in der Geschichte genug, denn das kleine Mädchen macht Dinge die ihr die Mutter verboten hat und lernt dafür ganz andere Dinge, als das trockne Zeug das ihre Mutter für sie bereit gestellt hat. Welches Kind könnte sich da mit dem Mädchen nicht identifizieren 

Und der Schluss der Geschichte, oder wie man hier auch sagen könnte, die „Moral der Geschichte“ fand ich toll. Es gibt wichtigeres im leben als Karriere, Erfolg, lernen, Geld verdienen und so weiter, denn all das was im leben wirklich zählt, Freundschaft, Liebe… all das kann man sich nicht kaufen. 

 

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das wesentliche ist für das Auge unsichtbar.

 

Prota- und Antagonisten & Co

Hach, die Charaktere waren einfach toll. Der alte Mann, das kleine Mädchen, eine wirklich tolle Freundschaft. Aber auch die Mutter die erst nur den Erfolg des kleinen Mädchens im Kopf hat, die aber am Schluss einsieht das es eben mehr gibt im Leben als nur arbeiten und lernen. Am wichtigsten sind eben die „Kleinen“ Dinge im Leben, die, die gut fürs Herz sind, sie halten uns gesund. Auch der alte Mann, der Weise Alte, der dem Mädchen vermitteln will um was es im Leben wirklich geht wächst einem sofort ans Herz. Auch das Mädchen lernt natürlich einiges fürs Leben. 

Nadja Fendrich schafft es, all die Emotionen die das Mädchen durch die Geschichte begleiteten, toll rüber zu bringen, aber auch die Sorge der Mutter kann man gut nachvollziehen, genau so wie die Leichtigkeit des alten Mannes 

 

Die Sache mit dem Text

Da das Buch für Kinder ab 8 geschrieben wurde, ist der Text auch sehr einfach gehalten. Kurze Sätze wie auch kurze Kapitel. Alles passend zum Alter. Da kann man nichts dran rum meckern, denn es gibt auch keine komplizierten Wörter oder ineinander verschachtelte Sätze.

 

Meine ganz persönliche Meinung zum Buch

Das Cover ist fröhlich, mit der gelben Farbe. Und man sieht den alten Mann und das Mädchen die ausschau halten. Einfach toll. 

Das Buch fand ich wirklich toll, und ich kann es den Eltern, Grosseltern oder anderen nur wärmstens empfehlen, es ist ein tolles Geschenk! 

Mit dem lesen des Buches kann euer Kind, Enkel oder Neffe auch gleich Antolin – Punkte sammeln.  Was natürlich sicher auch eine motivation ist das Buch zu lesen, sollte ein Kind mal nicht so der Typ sein der gerne liest.