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Alexandra

Der Bücherwahnsinn

Hier findet ihr nur meine Rezensionen, wer mehr von mir lesen möchte sollte sich mein Literaturblog Der Bücherwahnsinn anschauen. Würde mich freuen! Ansonsten, hier weiterhin viel Spass!

Der Schrecken geht weiter...

Der Augenjäger - Sebastian Fitzek

 

Geschichte

 
Mein Name ist Zorbach, Alexander Zorbach und ich bin zu spät gekommen. Mein Sohn konnte ich nicht retten, er war nicht da, wo er hätte sein sollen. Ich steh da, verzweifelt, wütend, ängstlich... Mein Handy klingelt und wer ist dran? Der Killer, der Augensammler, so wie er seit einiger Zeit genannt wird, denn er schneidet den Kindern das linke Auge raus wenn die Zeit abgelaufen ist und sie nicht vorher gefunden werden, und entsorgt sie dann an einem Waldrand. Ich nehme ab und höre wie Lehmann mit eine 2. Chance gibt, er mir hoffnung macht meinen Sohn doch noch lebend wieder zu finden... Doch diese Hoffnung zerplatzt in den Moment wo er mir befiehlt die Kiste zu öffnen... Darin finde ich eine Pistole und er stellt mich vor die Wahl... Julian kann leben..... Wenn ich mich dafür opfere! Und was machen Eltern nicht alles um ihr eigenes Fleisch und Blut zu retten?! Genau... Ich habe keine Wahl..... 
 
Erster Satz:
Milde dreizehn Grad, leicht bewölkter Himmel, ein sanfter Septemberwind.
 

Meine Meinung

 
So, nach all den Dramen, Komödien und Liebesbücher, muss wieder mal was deftigeres her und was passt da nicht besser als ein neuer Fitzeck? Als erstes muss ich schnell was klar stellen, Der Augenjäger ist zwar der zweite Teil, von einer noch unbekannt langen Reihe, die aber, wie Fitzek selber sagt, auch für sich alleine gelesen werden kann. Ich bin da auch der selben Meinung aber ich finde, wenn man den ersten Band gelesen hat, Der Augensammler, dann machts mehr Spass weil er da weiter geht wo der erste beendet wurde. Auch kommen alle Personen wieder drin vor. Die Geschichte wird aber mit eiknem neuen Fall verknüpft... 
 
Titel und Cover, beide haben mit dem Thema zu tun. Und passen daher perfekt! 
 
Was den Schreibstil von Sebastian Fitzek angeht, gewohnt rassant, spannend und sehr detailreich. Man flutscht nur so durch die Seiten und man kann nicht aufhören denn wie gewohnt schmeisst er einen gleich ins Geschehen und man befindet sich sogleich mit in der Story. Genial. Und er kann den Spannungsbogen wieder bis zur letzten Seite halten, was ja bei einigen nicht so einfach zu gelingen scheint. 
 
Zur Geschichte hab ich oben schon geschrieben das es ein in sich geschlossener Fall ist, eigentlich und man ihn wirklich auch ohne den Vorgänger lesen kann, aber ich find es einfach spannender ihn nach dem Der Augensammler zu lesen, weil man dann die Charaktere schon kennt, man kennt die Vorgeschichten von ihnen und man ist ihnen doch etwas näher. 
 
Die Geschichte beginnt am Ende der Suche nach dem Sohn von Zorbach, schwehrst gezeichnet durch den Verlust des Sohnes, seiner Frau und den verpassten Moment den Augensammler fest zu setzen, muss Zorbach sich einem neuen perversen Serienmörder stellen. Dieser schneidet Frauen einfach die Augenlieder ab, damit sie die Augen vor der Schuld nicht mehr verschliessen können die sich aufgeladen haben. Die Frauen sind, was man sich denken kann, total thraumatisiert, denn nach dem sie diese Folter übersich ergehen lassen mussten, werden sie von dem Mann auch noch brutalst vergewaltigt. Das ist die wohl "gerechte" Strafe dafür, wie es Mörder rechtfertigt. 
 
Auch dieses mal hilft ihm Alina, wenn auch am Anfang äusserst widerwillig, doch sie lässt sich breitschlagen und versucht ihre medialen Fähigkeiten wieder einzusetzen, was auch klappt aber alles andere als sie sich das vorgestellt hat... werden sie den neuen Serienkiller finden? Können sie ihm zusammen das Handwerk legen? Man wills hoffen....
 
Was vielleicht etwas ungewohnt ist bei diesem Buch, es ist, nach meinem empfinden brutaler als die vorhergehenden. Was aber eben zur ganzen Geschichte passt. Wer das aber nicht mag, sollte vielleicht die Finder von lassen. Schliesslich mag es nicht jeder. 
 
Ich bin auf alle Fälle überrascht, wie sich der Autor immer wieder selber übertrifft. Ich kann das Buch wirklich nur wärmsten empfehlen.
 

Fazit

brutal, spannend und rassant